22.

Nov

msgGillardon investiert in Ausbildung

Ausbildungsverantwortung wahrzunehmen ist für msgGillardon selbstverständlich und das Unternehmen investiert seit vielen Jahren aktiv in Ausbildung. Und zwar sowohl in die duale Ausbildung von Abiturienten, in sein Traineeprogramm Professional Start für Hochschulabsolventen und in ein duales Studium in Angewandter Informatik.

Erfolgreiche Azubis bei msgGillardon
Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2017 waren am msgGillardon-Standort Passau insgesamt zehn junge Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung, am Standort Bretten drei. Besonders erfreulich: am Standort Passau konnte ein junger Syrer, der im Rahmen der Integration von Asylsuchenden bei msgGillardon ein Praktikum absolviert hat, in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden. Die hohe Qualität der Ausbildung spiegelt sich auch in den Jahreszeugnissen wider. Die Auszubildenden erzielten mit Durchschnittsnoten zwischen 1,0 und 1,67 Spitzenbewertungen.

Großes Interesse am Traineeprogramm und gelungener Start des dualen Studiums
Mit dem Traineeprogramm Professional Start 2017 bereitet msgGillardon seit mehr als sechs Jahren Absolventen intensiv und optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben in Kundenprojekten vor. Im Jahr 2017 verzeichnete das Programm mit 21 Trainees eine Rekordbeteiligung.

Noch ganz neu ist die Möglichkeit, bei msgGillardon ein duales Studium in Angewandter Informatik zu absolvieren. Dazu kooperiert das Unternehmen mit der DHBW Karlsruhe. Die erste Stelle für das duale Studium ist bereits vergeben.
Mit all diesen Investitionen begegnet msgGillardon erfolgreich dem Fachkräftemangel und gewinnt gleichzeitig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die z um Unternehmen passen und mit denen das Software- und Beratungshaus flexibel und innovativ bleiben kann.

Doch auch nach der Ausbildung ist bei msgGillardon noch lange nicht Schluss. Auch auf die Qualifikation der Mitarbeiter legt das Unternehmen großen Wert. Dafür steht den Mitarbeitern ein breit gefächertes Aus- und Weiterbildungsangebot zur Verfügung. So können sie ihr Wissen stets aktuell halten und ihre Potenziale voll ausschöpfen. Schließlich sind gut ausgebildete Mitarbeiter die Basis für exzellente Leistungen und zufriedene Kunden.

06.

Dez

Norbert Strietholt, der als Moderator durch die Veranstaltung führte, begrüßte die Teilnehmer zum Auftakt der Konferenz und stellte die Agenda vor. Diese folgte keinem vorab festgelegten Motto, sondern orientierte sich an Themen, die die Sparkassen aktuell bewegen.

Im Einstiegsvortrag Lösungen für die digitalisierte Zukunft der Sparkassen gingen Dr. Frank Schlottmann (Vorstand msgGillardon) und Uwe Rosengardt (msgGillardon) darauf ein, wie sich msgGillardon und die msg-Gruppe (msg, BSM) auf die digitalisierte Zukunft einstellen und ausrichten - und was das für die Produkte bedeutet.

Ebenfalls mit dem Thema Digitalisierung, allerdings auf eine etwas andere Art, beschäftigte sich Thomas Trentinaglia (msg systems ag) in seinem Vortrag Digital Code of Natives. Er sensibilisierte die Konferenzteilnehmer für den Code der Digital Natives und ermunterte sie, sich diesem Thema mit einer Portion Neugier und Offenheit auseinanderzusetzen. "Denn," so Trentinaglia, "nur wer die Grundbegriffe kennt, hat die Sprache, hat einen leichteren Zugang und kann so zum Teilnehmer der weiteren Digitalisierung werden."

Der Vortrag zur Weiterentwicklung der Banksteuerung und Kalkulation unter OSPlus von Thomas Becker (Finanz Informatik) und Uwe Rosengardt (msgGillardon) ist Regelinhalt der Agenda der Sparkassenkonferenz. Das Duo gab einen Überblick über neue Funktionalitäten, geplante Erweiterungen und strategische Projekte. Sie informierten über Vorteile der geplanten Neuerungen sowie der daraus folgende konkrete Nutzen. Ergänzend hierzu gaben Nina Tittes und Frank Thierolf (beide msgGillardon) wichtige Hinweise für den Einsatz in der Praxis.

Und praktisch ging es weiter mit folgenden Vorträgen:

  • Claudia Engelmann (Kreissparkasse Kaiserslautern) und Alexander Kregiel (msgGillardon) gaben Einblicke in ein aktuell laufendes Projekt: Die Banksteuerung wird integrierter
  • Robert Budde (Sparkassenverband Westfalen-Lippe) informierte über die Effiziente Preisfindung in der Wohnbaufinanzierung
  • Liquiditätsmanagement – Mehr als nur ein Thema der Banksteuerung: Daniel Göttert (Nassauische Sparkasse) und Christian Bachert (msgGillardon) führten den Praxisbericht der Nassauischen Sparkasse aus 2016 fort
  • Ein Beitrag aus einer anderen Bankengruppe kam von Grigor Grigorov von der Investitionsbank Berlin zum Thema Spreadrisiko in der praktischen Umsetzung. Ein sehr positiver Impuls auch für die Sparkassen – so wurde der Vortrag beurteilt.
  • Warum die Ergebnisvorschaurechnung (EVR): ein gutes Sprungbrett in die Zukunft ist, erfuhren die Teilnehmer von Annett von Allwörden (Sparkasse am Niederrhein), Tanja Gerling und Dr. Sven Heumann (beide msgGillardon). Klare Botschaft der Teilnehmer: Wunsch nach noch mehr Information und Austausch nach dem Rollout

Direkt von einer Sitzung im Bundestag zur Sparkassenkonferenz kam Dr. Michael Meister (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesfinanzministerium), der den Ansatz der small banking box vorstellte. Nach seinem Vortrag stand Dr. Meister den Teilnehmern für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Die MaRisk-Novelle wurde am 27. Oktober 2017 veröffentlicht - dieses Timing der BaFin gab Prof. Dr. Konrad Wimmer (msgGillardon) die Gelegenheit, in seinem Vortrag Neues und Aktuelles aus dem Aufsichtsrecht über die wichtigsten Neuerungen der MaRisk-Novelle sowie des neuen Leitfadens zur aufsichtlichen Beurteilung in der Risikotragfähigkeit zu berichten und den Sparkassen Handlungsempfehlungen zu geben. In seinem zweiten Vortrag untersuchte er Licht und Schatten der Niedrigzins- und Profitabilitätsumfrage und informierte, wie die Aufsicht das aktuelle und künftige Geschäftsmodell der Banken beurteilen will.

Alexander Nölle (msgGillardon) fragte in seinem Vortrag Key Risk Indicators – Worauf schaut die Aufsicht im Meldewesen? Ein interessanter Vortrag, der die Motivationen und Hinweise auch für die Risikocontroller aufzeigte. Sabrina Vogel (msgGillardon) erläuterte in ihrem Vortrag Handelsbuch, was die Sparkassen aus BCBS d408 erwartet, dass die Aufgabenstellung dahinter für alle Größen von Sparkassen von Wichtigkeit ist. In beiden Vorträgen wurden praktische Hilfestellungen - etwa in Form von Excel-Hilfstools - vorgestellt.

Prof. Dr. Christian Schmaltz (Aarhus University) und Rainer Alfes (msgGillardon) informierten in ihrem Vortrag, warum sich das Collateral Management in Banken und Sparkassen zunehmend zu einem Themengebiet mit strategischer Bedeutung entwickelt - auch unter aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Als technische Lösung stellte Rainer Alfes den Ansatz für die eine msgGillardon-Standardproduktlösung vor, die diese Anforderungen im Rahmen der Banksteuerung bewältigt. "Das Collateral Management ist das neue Kapital", resümierte Prof. Dr. Schmaltz.

Nach einem ersten intensiven Konferenztag konnten die Konferenzteilnehmer ihre Gespräche und Diskussionen bei der gemeinsamen Abendveranstaltung bei Madame Tussauds in prominenter Runde und lockerer Atmosphäre weiter vertiefen. Die Rückmeldungen zu den beiden Konferenztagen zeigten, dass die Themen der Agenda die Erwartungen der Teilnehmer voll erfüllt haben. Auch die hohe Qualität, die fachliche Tiefe und der enge Praxisbezug der Vorträge kam bei den Teilnehmern sehr gut an.

Und weil man gute Traditionen fortführen muss, kündigte Norbert Strietholt am Ende der Veranstaltung bereits die nächste Sparkassenkonferenz an: Vom 27. bis 28. November 2018 wird es in Mannheim wieder heißen: Herzlich willkommen auf der Sparkassenkonferenz!

06.

Feb

"Wir sind sehr stolz auf diesen Award, denn er zeigt, dass wir es in kurzer Zeit geschafft haben, im Bereich Capital Markets mit unserem Angebot und unserer Leistung vom Markt und unseren Kunden als kompetenter Partner wahrgenommen zu werden.", freute sich Dr. Stefan Naumann über diesen Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch an ihn und das Team Capital Markets von msgGillardon.

Infos zur Konferenz und den Awards: http://www.structuredretailproducts.com/europe

 

SRP's Europe Structured Products & Derivatives Award

26.

Feb

In Zeiten stetig wachsender regulatorischer Herausforderungen und Veränderungen ist es für die Institute von zentraler Bedeutung, diese Entwicklungen genau zu beobachten und zu analysieren. Nur so können sie rechtzeitig auf Änderungen reagieren und wichtige Neuerungen umsetzen. In diesem Umfeld boten die Fachvorträge den Teilnehmern wichtige Einblicken in die aktuelle aufsichtsrechtliche Entwicklung und Impulsen zur Umsetzung.

Sehr interessiert verfolgte das Auditorium den Überblick über die Aktuellen Herausforderungen im Aufsichtsrecht von Prof. Dr. Konrad Wimmer (msgGillardon). Neben der aktuellen MaRisk-Novelle 2017 und dem neuen Leitfaden zur Risikotragfähigkeit legte er einen Fokus auf die neuen Anforderungen an das Zinsänderungsrisiko und die Geschäftsmodellanalyse. Außerdem ging er auf die Niedrigzinsumfrage und die Profitabilitätsumfrage der Deutschen Bundesbank sowie auf die Leitlinien zur einheitlichen Offenlegung von Effekten aus den Übergangsbestimmungen bei Anwendung von IFRS 9, die bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) und die Entwicklung von Basel III ein.

Rudolf Neidhart (Deutsche Bundesbank) nutzte die Trendkonferenz, um den Teilnehmern einen prägnanten Überblick über die Aktuellen Herausforderungen im Aufsichtsrecht zu geben. Gut verständlich und nachvollziehbar informierte er sie über den neuen Leitfaden zur Risikotragfähigkeit, ging darauf ein, was das für die normative und die ökonomische Perspektive sowie für die Umsetzung in der Praxis bedeutet.

Christian Maske (Bausparkasse Schwäbisch Hall) berichtete in seinem Praxisvortrag BCBS 239 und Datenmanagement nach MaRisk von den Umsetzungserfahrungen der Bausparkasse mit den neuen Anforderungen. „Datenmanagement,“ so Christian Maske, „ist zu einer neuen Fachdisziplin geworden.“

Torsten Kelp von der BaFin stellte den Teilnehmern in seinem Vortrag Aufsichtlicher Zinsschock die derzeitigen und künftigen Anforderungen die internationalen und nationalen Regulierungsvorhaben vor. Besonders ging er auf den Ablaufplan internationaler Regulierung und nationaler Umsetzung sowie auf das Rundschreiben zum Zinsänderungsrisiko, die EBA Guidelines on IRRBB sowie das europäische Reformpaket CRD V/CRR II ein. Im Anschluss an seinen Vortrag nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Fragen direkt mit einem Vertreter der Aufsicht zu diskutieren.

Das Thema Risikokultur stand im Fokus des Vortrags von Dr. Stefan Götz (impavidi). Er beschrieb sehr anschaulich und kurzweilig, warum die wichtige Umsetzung der neuen MaRisk-Anforderung nach einer Risikokultur in Banken so schwierig ist und zeigte, wie sie trotzdem gelingen kann.

Dr. Alexander Büchel (Genossenschaftsverband Bayern e. V.) gab den Teilnehmern einen fundierten Einblick und eine Kritische Würdigung der neuen MaRisk-Novelle und der aktuellen aufsichtsrechtlichen Entwicklung. Dabei legte er einen Fokus auf die Themen Stresstests, Neu-Produkt-Prozess, Kreditgeschäft, Adressenausfallrisiken sowie die Marktpreis- und Zinsänderungs-, Liquiditäts- und operationelle Risiken. Zu jeder Risikoart gab er eine kurze Bewertung der Anforderungen der MaRisk zu diesen Risikoarten ab.

In der Abschlussrunde zeigten sich die Experten und Teilnehmer sehr zufrieden mit der Veranstaltung und äußerten sich beeindruckt vom hohen Niveau der Vorträge und Diskussionsrunden. Die durchweg positiven Rückmeldungen zeigen, dass die Themen der Agenda die Erwartungen der Teilnehmer voll erfüllt haben.