Studienreihe banking insight
in Kooperation mit dem Handelsblatt

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Die aktuelle Studie banking insight. Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand von msgGillardon und Handelsblatt ist erschienen. Im Fokus steht die Frage, ob die aktuellen Vorgaben der Aufsicht Das Ende der Methodenfreiheit bedeuten.

Seit einiger Zeit setzt sich die Aufsicht verstärkt innerhalb der sogenannten Säule 2 und im Rahmen der SREP-Bewertung mit den Geschäftsmodellen der Banken und Sparkassen auseinander. So beinhalten sowohl der neue Risikotragfähigkeitsleitfaden (RTF-Leitfaden) der BaFin, als auch die erst im November 2018 finalisierten ICAAP- und ILAAP-Leitfäden der EZB detaillierte Vorgaben an die Gesamtbanksteuerung. Diese neuen regulatorischen Anforderungen erzeugen bei den Verantwortlichen in Banken und Sparkassen Handlungsdruck in der Gesamtbanksteuerung: Es gilt, ihre Planungsmethodik auf eine vollkommen neue Basis zu stellen und dabei auch bislang wenig beachtete Risiken in den Blick zu nehmen. Nachdem bereits die im vergangenen Jahr durchgeführte Umfrage von msgGillardon und Handelsblatt einen erheblichen Anpassungsbedarf bei zentralen KPIs, die neu in die Gesamtbanksteuerung integriert werden müssen, gezeigt hat, macht auch die aktuelle Studie deutlich: Gerade beim Einsatz von einschlägigen Risikokennzahlen besteht noch erheblicher Nachholbedarf.

Für die aktuelle Studie banking insight wurden im September 2018 100 Fach- und Führungskräfte aus deutschen Kreditinstituten zur Methodenfreiheit im Zusammenhang mit der aufsichtlichen Geschäftsmodellanalyse und den detaillierten Vorgaben zur Säule 2 befragt. Die Ergebnisse zeigen, wie stark die Regulatorik auf die bankinterne Steuerung ausstrahlt und welcher Handlungsbedarf kurz- und mittelfristig gesehen wird. Die unbefriedigende Profitabilität des deutschen Bankgewerbes wird auch zum Hinterfragen und Nachschärfen der jeweiligen Geschäftsmodelle führen – dies setzt aber erst einmal voraus, dass eine fundierte Analyse der Istsituation vorgenommen wird und geeignete Kennzahlen als Indikatoren definiert werden. Für die Verantwortlichen in den Banken und Sparkassen sollte jedoch klar sein: Sie müssen schnell und zielgerichtet handeln, wollen sie nicht mit überholten und nicht mehr tragfähigen Geschäftsmodellen die Zukunft ihres Hauses verspielen.

 

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Auf dem Sprung von heute nach morgen

Die aktuelle Studie banking insight. Auf dem Sprung von heute nach morgen von msgGillardon und Handelsblatt ist erschienen. Im Fokus steht die Gesamtbanksteuerung in digitalen Zeiten.

Neben stärkerer Regulierung setzt auch die voranschreitende Digitalisierung - insbesondere im Hinblick auf die notwendige Modernisierung der IT-Infrastruktur - die Bankenbranche auch in der Gesamtbanksteuerung unter Druck. Jenseits bloßer Schlagworte stellt sich für Kreditinstitute die drängende Frage, wie sie die Digitalisierung für ihr Geschäftsmodell konkret nutzbar machen können.

Die Studie zeigt: Der Mehrheit der deutschen Institute ist klar, dass für sie - wenn sie dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig den Vorgaben der Aufsicht Rechnung tragen wollen - erheblicher Handlungsbedarf besteht. Weniger klar, auch das zeigt die Studie, ist allerdings das Wie. Auf dem Sprung von heute nach morgen scheint vielen Instituten bisweilen noch die Orientierung zu fehlen.

Für die aktuelle Studie banking insight wurden 110 Fach- und Führungskräfte aus deutschen Kreditinstituten zum Stand der Gesamtbanksteuerung im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Anforderungen und Digitalisierung in ihrem Institut und zu ihrer persönlichen Einschätzung zu diesem Thema befragt. Dabei zeigte sich, dass für viele Häuser die Komplexität dieses Veränderungsdrucks sehr hoch ist. Sie müssen ihre Gesamtbanksteuerung weiterentwickeln und auf eine einheitliche Datenbasis stellen. Gleichzeitig müssen sie in eine leistungsfähige IT-Infrastruktur investieren und die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung erkennen und nutzen. Wer angesichts dieser komplexen Herausforderungen nicht ins Hintertreffen geraten, sondern Zukunft gestalten möchte, braucht eine klare Strategie. Die Ergebnisse der Studie liefern Hinweise dafür, wie die aussehen kann.

 

Herausgeber: msgGillardon und Handelsblatt

Erschienen: 2018

 

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Andrea Späth

Leiterin Marketing

Andrea Späth ist Expertin für interne und externe Kommunikation und Leiterin Marketing bei msgGillardon.

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