22.

Jun

Kämmerer können künftig auf gleiche Berechnungsmethoden zurückgreifen wie Banken

Auf der CommneX-Plattform wird im Rahmen der Kooperation die von msgGillardon erstellte Standardsoftware MARZIPAN angebunden, ein Programm für den Kundenberatungsprozess und zur Margenkalkulation. Dieses System für die Kreditberechnung ist bei einem Großteil der Banken in Deutschland im Einsatz und kann künftig über eine Online-Schnittstelle von dem in die CommneX-Plattform integrierten Schuldenmanagement-System aus angesteuert werden. Die Nutzer erhalten damit die Möglichkeit, auf Bankniveau zu arbeiten und ihre laufenden Kredite und Finanzierungen mit allen im Markt üblichen Spielarten und Gestaltungsmöglichkeiten präzise durchzurechnen. Nutzer können etwa ausgeschriebene Kredite direkt in das Schuldenmanagement-System übernehmen, auf der anderen Seite wertet das Tool das Portfolio aus, benachrichtigt bei anstehenden Ausschreibungen, erstellt diese oder empfiehlt Vorgehensweisen. Der große Vorteil ist die Arbeitserleichterung durch die Verbindung zweier Systeme für die Verwaltung und die sinnvolle gegenseitige Ergänzung der Funktionen.

Michael Heckl, Geschäftsbereichsleiter von msgGillardon, sagt dazu: „Künftig können Kommunen und kommunale Unternehmen auf die gleichen Berechnungsmethoden wie Banken zurückgreifen, wenn sie mit ihren Kreditgebern verschiedene Varianten von Finanzierungsoptionen besprechen.“

Und Andreas von Heymann, ebenfalls Geschäftsbereichsleiter bei msgGillardon, ergänzt: „Die Kooperation mit CommneX bringt innovative Startup-Mentalität mit dem im Bankenmarkt bewährten und zertifizierten MARZIPAN-Kalkulationsstandard perfekt zusammen – zum Nutzen der Anwender. Der Online-Marktplatz CommneX ist für uns das Paradebeispiel eines Ökosystems, in das wir mit unseren maßgeschneiderten Software-as-a-Service(SaaS)-Lösungskomponenten einen deutlichen Mehrwert einbringen können.“

commnex logo

Friedrich von Jagow, einer der Gründer und Geschäftsführer von CommneX, sieht in der Kooperation einen weiteren wichtigen Schritt, um die digitale Transformation im kommunalen Finanzmarkt voranzutreiben: „Mit msgGillardon haben wir den idealen Partner gefunden, um die Schnittstelle zwischen Kreditgeber und -nehmer mit innovativen Lösungen und performanten Services anzureichern. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Kreditbedarfs im Zuge der Corona-Pandemie können wir mit diesem Angebot dafür sorgen, die angespannte Finanzlage etwas zu lockern. Da sich das Preismodell nach Einwohnerzahlen staffelt, können auch kleinere Kommunen dieses High-End-Produkt nutzen.“

Carl von Halem, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von CommneX ergänzt: „Das System wird mit einer Vielzahl nützlicher Features ausgestattet, darunter Analyse- und Vergleichsrechner, Simulationen, Portfoliovergleiche, Reporting-Tools und Auswertungen sowie automatische und stichtagsbezogene Bewertungs- und Kennzahl-Ausgaben. Besonders hilfreich für die Kommunen und kommunalen Unternehmen wird der Umschuldungsrechner sein. Ohne lange Beratungsgespräche wird über eine einfache Online-Abfrage berechnet, wann oder ab welchen Konditionen sich eine Umschuldung bei laufenden Krediten lohnt. Das System wird über die kommenden Jahre stetig weiterentwickelt und bietet den Vorteil, dass Schuldenmanagement und Ausschreibungstool in einer Plattform integriert sind und mit wenigen Klicks miteinander interagieren.“

Bei der Datenverarbeitung setzen msgGillardon und CommneX auf höchste Standards. „Die Daten sowie alle Software-Bestandteile werden nicht nur in Deutschland gehostet, sondern auch bei deutschen Anbietern ohne Cloud-Anbindung und in völliger Compliance mit der DSGVO und allen anwendbaren Standards gespeichert und verarbeitet, dazu noch anonymisiert und verschlüsselt“, erläutern die Geschäftsführer von CommneX.

Der Marktstart für das digitale Schuldenmanagement-System ist für Juli dieses Jahres geplant. Interessierte Nutzer aus Kommunen und kommunalen Unternehmen können sich auf der Website von CommneX unter www.commnex.de bereits vormerken.

16.

Jun

Die Meetups der JUGM finden coronabedingt zwar gerade nicht live sondern als Webkonferenz statt. Doch die Vorträge sind gewohnt spannend für alle, die sich für Themen rund um die Programmiersprache Java und damit verbundene Technologien interessieren.

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Am 29. Juni 2020 halten unsere Kollegen Andreas Strunz (Leiter CoC Financial Artificial Intelligence, msgGillardon AG) und Tobias Mielich (Business Consultant, msgGillardon AG) zwei Fachvorträge per WebEx beim (virtuellen) Meetup der JUGM:

  • Adversarial Attacks – Angriffe auf AI-basierte Systeme – Fiktion oder Realität?
  • Fraud Detection – Geldwäsche- und Betrugserkennung – Den bösen Buben auf der Spur

Die wichtigsten Infos zur Veranstaltung und den Teilnahmelink finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Für alle, die nicht live an der Konferenz teilnehmen können, wird die JUGM das Event als Audio- und Video-Datei aufzeichnen. Die Aufzeichnung werden wir auf den Social-Media-Plattformen von msgGillardon und auf BANKING.VISION zur Verfügung stellen.


 

07.

Apr

In der aktuellen Ausgabe unseres Kundenmagazins bieten wir unseren Lesern ein breites Spektrum an Themen, das die Finanzbranche - neben der aktuellen Covid-19-Lage - beschäftigt.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit. Prof. Dr. Konrad Wimmer und Prof. Dr. Manuela Ender greifen es in ihrem Beitrag Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit auf und auch im Interview mit Prof. Dr. Wimmer und Andreas von Heymann spielt Nachhaltigkeit eine Rolle. Die Tatsache, dass wir dieses Jahr unser 100. Firmenjubiläum feiern, zeigt, dass msgGillardon ein nachhaltiges Unternehmen ist. In dieser Ausgabe berichten wir in einem kleinen historischen Abriss über unseren Werdegang.

Weitere Beiträge informieren über die Migration auf ISO 20022 ebenso, wie der Geschäftserfolg durch den Einsatz von Predictive Analytics, die Geschäftsmodelle der Institute, Bankkalkulation im Fokus und vieles mehr.

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Die vollständige Ausgabe finden Sie hier: NEWS 01/2020

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