Pressemitteilung

Studie von msgGillardon und Handelsblatt: Firmenkunden wünschen sich mehr Unterstützung von ihrer Hausbank
Mittelständische Betriebe erwarten von ihren Banken mehr Dienstleistungsangebote im Bereich Forderungsmanagement. Der Grund: Nur sieben Prozent der Institute erkennen, dass das Management von offenen Rechnungen eine Top-Herausforderung für die Unternehmen ist. Erst jedes vierte Institut bietet Unternehmen Unterstützung auf diesem Gebiet an. Das ist das Ergebnis der Studie „banking insight“, die von der Unternehmensberatung msgGillardon und dem Handelsblatt erstellt wurde.
Deutsche Unternehmen stehen vor zahlreichen Herausforderungen, nur haben viele Banken diese Aufgaben noch nicht eindeutig identifiziert. Die Folge: Die Bank reagiert nicht angemessen auf die Bedürfnisse und entwickelt in der Folge auch ihr Dienstleistungsportfolio nicht weiter. Neue Vertriebspotenziale bleiben ungenutzt.
Beispiel Debitorenmanagement: Banken sollten mit den Kunden vereinbaren, Einsicht in die Reportings des Unternehmens zu nehmen. Mithilfe sauber angelegter Listen erkennt der Berater, wo dem Betrieb Liquiditätsausfälle drohen könnten. In solchen Fällen hat die Bank die Möglichkeit, Factoring-Dienste anzubieten, bei denen Außenstände des Kunden in direkte Liquidität umgewandelt werden.
„Um ihre Kunden aktiv zu unterstützen und deren Agenda zu erkennen, sollten die Banken unternehmerisch denken und die Perspektive ihres Kunden einnehmen“, sagt Magnus Günther, Managementberater der Unternehmensberatung msgGillardon. „Die Institute sollten sich nicht mehr als reine Kreditbanken verstehen. Sie müssen vielmehr als ganzheitlicher Dienstleister auftreten und ihren Kunden Lösungen für das anbieten, was sie als Top-Herausforderung identifizieren. So nutzt die Bank nicht nur wertvolles Vertriebspotenzial, sondern sie baut das Vertrauen des Kunden aus und verringert das Risiko einer Abwanderung.“


