Rückblick: msgGillardon-Vorstand Stephan Schmid als Referent bei der 17. Handelsblatt Jahrestagung Banken-Technologie
Am 7. und 8. Dezember 2011 trafen sich Top-Experten der deutschsprachigen Banken-IT-Community zur 17. Handelsblatt Jahrestagung „Banken-Technologie“ in Frankfurt / Main.
Diese Fachkonferenz ist seit vielen Jahren die Plattform für hochklassige Expertenvorträge, Podiumsdiskussionen, für Networking in exklusivem Rahmen und für Know-how-Transfer aus erster Hand.
Die Rednerliste war auch dieses Jahr prominent besetzt. Am ersten Tag sprach u. a. Hermann-Josef Lamberti, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, in einem interaktiven Interview über Neue Core Banking Plattform unter Nutzung von Cloud Technologien.
Den zweiten Tag eröffnete Dr. Mario Daberkow, Mitglied des Vorstandes, Deutsche Postbank AG. Im Fokus seines Vortrags stand die Strategische Ausrichtung im Banking Operations Management.
Dr. Joachim Schmalzl, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn, informierte in seinem Vortrag Modernes Prozessmanagement und intensivere Nutzung der OSP-Kernbanklösung über die daraus entstehende Herausforderung für eine Großsparkasse.
Im Anschluss daran referierte Dr. Wolfgang Botschatzke, Mitglied des Vorstandes der Hamburger Sparkasse AG über die unterschiedlichen Facetten des IT-Portfolio-Managements und seine Bedeutung für das Retail-Banking.
Dr. Markus Walch, Vorstandsvorsitzender der Deutsche WertpapierService Bank AG, informierte das Auditorium mit seinem Vortrag Next Level Transaction Banking über Technologie- und Prozessführerschaft für maximierten Kundennutzen.
Stephan Schmid, Mitglied des Vorstands der msgGillardon AG untersuchte in seinem Vortrag Die IT im „Würgegriff“ der Regulierung. Bleibt noch Zeit für Innovationen? kritisch, welche Möglichkeiten Banken haben, um sich erfolgreich aus der Lähmung durch Regulierung zu befreien.
„Keine Frage“, stellte Schmid in seinem Vortrag klar, „die Herausforderungen und Hürden durch Rechnungslegung, Anlegerschutz, interne Ratings und Basel III sind hoch und verhindern nicht selten Investitionen in Innovation und Technologie.“ „Aber“, zeigte er sich überzeugt, „es gibt auch mögliche Auswege.“
Ein wesentlicher Hebel liegt gemäß Schmid in der Reduktion der Run-Kosten der Bank. Die so freigesetzen Mittel können dann tatsächlich für Innovationsvorhaben (Change-Projekte) eingesetzt werden.
Serviceorientierte Architekturen, intelligente Workflow-Managementsysteme, moderne iterative Entwicklungsansätze sind nur einige der Möglichkeiten, die Run-Kosten zu senken. Darüber hinaus können sie dazu beitragen, für Kunden die Attraktivität am Point-of-Sale zu verbessern und die Produktentwicklung kundenorientiert zu gestalten. „Und solche Innovationen“, resümierte Schmid, „schaffen dann auch eine hohe Kundenbindung und attraktives Pricing.“
Die Frage, inwieweit die Banken-IT ein Innovator für ddas Business sein kann, steht u. a. im Focus der
aktuellen Studie banking insight von msgGillardon und Handelsblatt, die unter dem Titel Das Ziel im Auge behalten. Druck von allen Seiten – Marktanforderungen an Kreditinstitute erschienen ist.
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msgGillardon bei der 17. Handelsblatt-Jahrestagung Banken-Technologie






